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Anwendungsgebiete

In den letzten Jahren haben sich immer mehr Forscher damit befasst, zu erforschen, wo der Einsatz von Weihrauch sinnvoll und hilfreich ist. Anhaltspunkt waren hier natürlich zunächst mal die überlieferten Anwendungsgebiete wie z.B. entzündliche Prozesse verschiedenster Art. Inzwischen gilt als gesichert, dass die in allen Weihrauchsorten enthaltenen Boswelliasäuren entzündungshemmend wirken. Außerdem spielen Boswelliasäuren  mit verschiedenen Eiweißen zusammen, die an entzündlichen Reaktionen beteiligt sind, so verringern sie die Entzündungsreaktion. (Studie von Prof. Oliver Werz, Universität Jena). Detailliertere Informationen finden Sie unter dem Punkt "Analysen und Studien".

Entzündungsprozesse finden im Körper überall statt, in den Gelenken z.B. als rheumatische Arthritis,  Osteoarthritis, oder als Rheuma.

Bei entzündlichen Erkrankungen des Verdauungstrakts, wie z.B. Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa, kann Weihrauch helfen, indem er die Entzündungen der Darmschleimhaut lindert. Ebenso sprechen einige Atemwegserkrankungen wie Asthma bronchiale positiv auf Weihrauch an, auch hier, indem die Entzündungen in den Atemwegen zurückgehen, die Schleimhäute abschwellen und die Atmung erleichtert wird.

Äußerlich wird Weihrauch angewendet bei entzündlichen Hauterkrankungen wie Schuppenflechte (Psoriasis), die Entzündungen werden gelindert, so dass die Haut sich regenerieren kann.

Ein interessanter kleiner Fernsehbeitrag zu diesem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=ckji11PXBsY