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Weihrauch aus Oman

Seit alters her ist bekannt, dass das beste Harz im Oman gedeiht. Der Weihrauch aus Oman wird gemeinsam mit der jemenitischen Myrrhe in der Bibel mit Aufmerksamkeit wahrgenommen. Diese beiden Gaben waren des neu geborenen Gottessohnes würdig, die von den Weisen aus dem Morgenland überbracht wurden. (Gold war die Austauschwährung für beide Harze bei gleichem Gewicht) Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass sie die einzig quasi antibiotisch wirkenden Heilmittel um das Jahr Null herum waren. So ließ sich der schmerzende Zahn beruhigen und die Wunde schneller zur Heilung bringen.

Zu dieser Zeit (ca. 500 v. Chr. und 400 n. Chr.) lag das Zentrum des Weihrauchhandels in Südoman. Antike ausgegrabene Städte zeugen von dem regen Handel. Wenn Sie in den Oman reisen, besuchen Sie unbedingt die Ausgrabungen in Salalah und Khor Rori (oder Sumarum). Dazu ein Buchtipp: Weihrauchland

Im Sultanat Oman wird heute wie eh und je noch viel Weihrauch verwendet. Jede Familie hat Weihrauchbrenner im Haus und die Gäste werden mit Rauchschwaden willkommen geheißen, die in die Kleidung gefächelt werden. Weihrauch dient zum Parfümieren der Haare, der Kleidung und Wohnung. Der Rauch vertreibt nicht nur schlechte Gerüche und Insekten, sondern soll auch vor Unheil und Geistern schützen. Über Weihrauch in Oman berichtet ein Buch, dessen Titelbild überhaupt nicht auf Oman hindeutet: Weihrauch, der Duft des Himmels

Zwar gibt es 25 Arten von Weihrauchbäumen auf der Welt, die auch in Ländern wie Indien oder Somalia wachsen, doch Boswellia sacra in guter Qualität gibt das beste Harz und gedeiht nur im Süden des heutigen Oman.Hier finden Sie Weihrauch aus Oman und Myrrhe aus der Grenzregion des Jemen: im oman-shop.com

Die Römer tauften die Region „Arabia felix", das glückliche Arabien: Die Händler waren sagenhaft reich und das Land zwischen Meer und Bergen nach dem Monsun fruchtbar grün, während anderswo auf der Halbinsel das Wasser stets knapp war. Es liegt wohl an diesem Mikroklima, dass das Harz aus der Dhofar-Region so intensiv duftet. Die Bäume mögen es trocken und heiß, doch feuchte Luft lässt sie besser gedeihen und ist die Voraussetzung für die reiche Ernte mit großen Stücken.